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Sport und Kultur

Trauer um Johann Dittrich

Donau Zeitung am SAMSTAG, 4. MÄRZ 2017 - Donau- und Bachtal

Trauer um Johann Dittrich
Nachruf   Verstorbener Bachtal-Jugendförderer und Kolpingchef hinterlässt große Lücke


Bachtal ° Der kürzlich verstorbene Johann Dittrich ist ein Begriff im Fußballbezirk Kocher/Rems und mit der JFG Bachtal über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Nicht nur im Fußball verstand er es, sich im Sinne des Gemeinwohls zu engagieren, auch in der Kolpingsfamilie arbeitete er als Vorsitzender mit.

Johann Dittrich fungierte von 1992 bis zu seinem Tod als Jugendstaffelleiter und von 1996 bis 2003 als stellvertretender Bezirksjugendleiter im WFV-Bezirk Kocher/Rems. Als Schiedsrichter pfiff er seit 1969 Spiele, als Schiedsrichterbeobachter war Dittrich von 1987 bis 2004 im Einsatz.

Beim FC Ballhausen war er Vereinsmitglied seit 1968, als aktiver Spieler von 1968 bis 1974 am Ball. Vorstandsmitglied war er beim FC seit 1998. Die JFG Bachtal, 2005 gegründet, war sein Werk. Über ein Jahrzehnt trug Johann Dittrich für diese Jugendspielgemeinschaft die Verantwortung. Die WFV-Vereine Staufen, Ballhausen und Altenberg und die BFV-Klubs Landshausen und Bachhagel bildeten eine Jugendspielgemeinschaft, die wegweisend für viele weitere SGs war.

Geehrt wurde Johann Dittrich vom württembergischen Fußballverband mit der Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold, der Verbandsehrennadel in Silber, der Jugendleiterehrennadel in Silber. Als er vom DFB 2014 die Verdienstnadel in Gold bekam, titelte die Donau-Zeitung : „Johann Dittrich ein Supermann des Ehrenamtes“. Doch nicht nur für den Fußball war er als Ehrenamtlicher für das Allgemeinwohl tätig, sondern seit den 80er Jahren auch in der Kolpingsfamilie Syrgenstein – zuerst als Leiter der Jungkolping, dann als Leiter Junge Erwachsene, als stellvertretender Vorsitzender und seit 2010 als Vorsitzender. Ein Höhepunkt in seiner Tätigkeit war hier die Feier des 50. Jubiläums 2013. Neben dem regelmäßigen Programm der Kolpingsfamilie organisierte Dittrich die Altmaterialsammlungen zugunsten karitativer Zwecke. Im Kolpingwerk Bezirksverband Mittel-Donau war er ein Aktivposten, auf den Bezirksvorsitzender Gebhard Hummel immer zählen konnte. Ob bei der Präsentation von Kolping bei WIR oder der Kolping-Diözesanwallfahrt mit über 600 Pilgern 2012 nach Dillingen, immer half Hans Dittrich tatkräftig. Die Beerdigung findet am Montag, 13. März, um 14 Uhr in der Kirche in Syrgenstein statt. Dieser Tag wäre Dittrichs 68. Geburtstag gewesen. (pm)

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